Hier finden Sie Informationen zur Reihe „Dialogforum Entwicklerfrühstück" , die als regelmäßiges Treffen den teilnehmenden Entwicklern und Entscheidern aus dem produzierenden Gewerbe eine Möglichkeit bietet, unter sich bleibend in den Unternehmen der Teilnehmer die Dinge zu besprechen, die auf den Nägeln brennen.

Bislang wurden 9 Treffen durchgeführt:

9. Dialogforum Entwicklerfrühstück bei FARO Europe in Korntal-Münchingen

21.10.2016 08:30 - 13:30 Uhr

Unter dem Motto "BW 4.0" / Networking im Ländle fand Ende Oktober die nunmehr 9. Dialogveranstaltung statt. Referenten waren Herr Dr. Zagermann von der WRS (Begrüssung), von FARO Markus Grau (Vorstellung Firma FARO & FARO 3D Solutions & Services Networking) und Dr. Bernd Becker (Fachbeitrag FARO Labs / Innovationen bei FARO) sowie Peter Fröschle mit Fachbeitrag zur Arena 2036 und Dr. Rainer Balbach von Magility (Produktion 4.0 - maßgeschneiderte Lösungen für KMU´s). Nach angeregter Diskussion und Resümee konnten wir in zwei Gruppen bei einem gut geführten Betriebsrundgang das Unternehmen FARO, Demonstratoren und im Faro Lab ein Beispiel zur Computertomographie von Fertigungsbauteilen kennenlernen (auch als Dienstleistung verfügbar).

 

8. Dialogforum Entwicklerfrühstück bei Schnaithmann Maschinenbau

04.03.2016 09:00 bis 11:30 Uhr

Anfang März fand bei der Firma Schnaithmann Maschinenbau in Remshalden die mittlerweile 8. Dialogveranstaltung statt. Themen waren dieses Mal „Shop Floor Management für die Kleinen“ und „Orga-Entwicklung für schnell wachsende KMU“.

Im Rahmen eines sehr spannenden Erfahrungsberichts aus der Entwicklungs- und Umsetzungsphase von Maßnahmen in Organisation und Shop Floor Management, berichtete Volker Sieber von der Schnaithmann GmbH über seine Erfahrungen zu den Themen Prozess- und Schwachstellenanalyse, Shopfloor Management, KPI –Instrumente und Nacharbeitsquote. Dem sehr spannenden Vortrag von Volker Sieber folgte eine lebhafte Diskussion sowie eine Besichtigung von Umsetzungsansätzen direkt in der Produktion von Schnaithmann. Dr. Stefan Gerlach vom Fraunhofer IAO stellte im Anschluss mit dem Projekt „KapaflexCy“, eine Art „Schichtdoodle“, also ein flexibles System zur Personaleinsatzplanung in der Produktion vor.

 

7. Dialogforum Entwicklerfrühstück bei der Fa. Ernest Lehnert GmbH

25.09.2015 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr

Verknüpfte Maschinenbau- und Messtechnik, zwei Größen, die in jeder Produktion die Entscheidung zwischen höchster Präzision und Ausschuss liefern, standen diesmal im Mittelpunkt des Entwicklerfrühstücks. Deutlich wurden auch die Konsequenzen aus dieser Entscheidung, angesiedelt irgendwo zwischen wirtschaftlichem Arbeiten und bloßem (Re-) Agieren in der Unwirtschaftlichkeit.

Die Fa. Lehnert liefert Messtechnik in (fast) allen nur denkbaren Varianten auf der Basis des physikalisch Machbaren und zusätzlich noch die passende Automatisierung dazu, eine beispielhafte Umsetzung werden wir direkt in der Produktion besichtigen.

 

 6. Entwicklerfrühstück "Fördertechnik im Baukastenstil - ein Beispiel"

 

sehr kurzfristig nach den großen Maschinenbauer-Messen in der Region luden wir Sie ein, ein preisgekröntes Beispiel innovativer Produktionstechnik kennenzulernen.

Die Firma Gebhardt Fördertechnik aus Sinsheim stellt mit ihrem FlexConveyor eine Umsetzung der Produktion der Zukunft vor, die in ihrer Plug&Play-Technologie, mit ihrer dezentralen und vernetzten Steuerung und durch die hochflexible Anpassungsfähigkeit als ein gelungener Einstieg in Industrie 4.0- Standardisierung der Fördertechnik gelten kann.

Die Aufwände für den Betrieb, aber auch für kurzfristige Modifikationen der Anordnung der Module sind sehr attraktiv,  der Ansatz rechnet sich und unterstützt die  Materialschonung sehr deutlich verglichen mit klassischen Anlagen.

 

5. Entwicklerfrühstsück "Sind die ganz dicht?"

14.02.2014                                                        

Das Entwicklerfrühstück in Welzheim zeigt, was bei Prüftechnik heute alles möglich ist

 Wenn ein Schiff nicht dicht ist, geht es unter. Doch auch in kleineren Dimensionen können Lecks verheerend sein: Eine undichte Einspritzpumpe kann dazu führen, dass ein Auto in Flammen aufgeht, medizinische Laborbehälter, die durchlässig sind, können zu falschen Ergebnissen oder gar Infektionen führen. Doch wie findet man undichte Stellen? Beim Flicken eines Fahrrads ist die Methode einfach: man taucht den Schlauch in Wasser. An den Fließbändern der Industrie hingegen ist Hightech gefragt.

Tiefe Einblicke, was bei industrieller Prüftechnik heute möglich ist, haben Mitte Februar die Teilnehmer des Entwicklerfrühstücks bei der Welzheimer Firma Liwo bekommen. Seit knapp zwei Jahren treffen sich Entwicklungsverantwortliche von regionalen Mittelständlern zu dieser von der WRS und dem Verein ManufutureBW organisierten Veranstaltungsreihe. Quartalsweise diskutieren sie selbstgewählte technische Themen, Organisations- und Marktfragen – und das nicht nur im Konferenzraum, sondern vor Ort in der Werkshalle der jeweils gastgebenden Firma.

Liwo, Gastgeber des Februartermins, entwickelt und produziert mit rund 60 Mitarbeitern hochkomplexe Prüfanlagen für die industrielle Produktion, neben Dichtigkeitsprüfungen gehören unter anderem auch hydraulische und elektrische Funktionstests verschiedener Komponenten zum Programm. „Unsere Prüfmaschinen sind herausragend in Präzision und Geschwindigkeit“, formulierte Gunther Arnold von der Geschäftsleitung stolz den Anspruch der 1972 gegründeten Firma. Tempo ist beispielsweise in der Kunststoffverarbeitung entscheidend: Wenn die Spritzgussmaschine eines Herstellers pharmazeutischer Produkte innerhalb einer Minute 500 Küvetten ausspuckt, muss auch die anschließende Prüfanlage mithalten und in 60 Sekunden 500 der Laborbehälter auf ihre einwandfreie Dichtigkeit testen.

Auch im Fahrzeug- und im Maschinenbau sind Dichtigkeitsprüfungen ein wichtiger Bestandteil der Fertigung. Dabei wird heute meist Helium eingesetzt. Das Edelgas gelangt schnell durch kleinste Lecks und lässt sich leicht nachweisen. Der Haken: Helium ist ein knappes und teures Gut. Von einer neuen Methode berichtete der Liwo-Entwicklungschef Edgar Schäfer: Gemeinsam mit Gemtec, einem Hersteller von Laserdetektoren aus Winnenden, hat Liwo ein Verfahren entwickelt, das statt Helium billigen Stickstoff einsetzt. Neben dem Preis hat die neue Technik weitere Vorteile. So kann Stickstoff beispielsweise problemlos in der Pharma-  und der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden, das Gas ist schließlich der Hauptbestandteil ganz normaler Luft und damit in den meisten zu prüfenden Teilen bereits enthalten.

Neben dem Wissenstransfer und der Diskussion technischer Themen stehen beim Entwicklerfrühstück Kooperation und Vernetzung im Vordergrund: „Wenn wir KMUs gemeinsam auftreten, haben wir eine ganz andere Marktmacht“, brachte es Volker Sieber, Entwicklungsleiter des Maschinenbauers Schnaithmann aus Remshalden, auf den Punkt. „Deshalb sind solche Treffen wie das Entwicklerfrühstück so wichtig. Denn unsere Konkurrenz sitzt nicht in Fellbach, sondern in Shanghai.“ Tobias Schiller

Bildnachweis: WRS/Tobias Schiller

 

 4. Entwicklerfrühstsück „Nicht-Standard-Wege des Recruiting mit Fokus auf kleinere KMU"

29.11.2013, Geschäftsstelle Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH

Zu den Inhalten sei schon soviel verraten: wir werden die Wege zur Gewinnung von neuen Mitarbeitern und Auszubildenden diskutieren, die besonderen Notwendigkeiten/Schwierigkeiten kleinerer, nicht alle Fachbereiche separat besetzender Unternehmen ansprechen und potentielle Lösungswege aufzeigen.

Neben den klassischen Wegen der Suche nach Auszubildenden/Mitarbeitern sollen solche Methoden besonders untersucht werden, die üblicherweise nur "Größeren" zur Verfügung stehen. Mitarbeiter aus unserem Geschäftsbereich SE IV werden uns zu Unternehmensmarketing informieren, Kollegen aus der "Quali-Lift" Gruppe tragen Ihre speziellen Weiterbildungs-Inhalte bei, und die WRS wird über die DHBW und studienbegleitende Tätigkeiten in Unternehmen einige Rahmenbedingungen aufzeigen.

Die Info-Beiträge werden ca. 45 Minuten beanspruchen, es ist also genügend Zeit für ausführliche Diskussionen.

Für eine Anmeldung zur Veranstaltung bitten wir um eine formlose email mit Betreff „Entwicklerfrühstück“ an: Markus.Niedermaier@region-stuttgart.de

Die Veranstaltung ist für die Teilnehmer kostenfrei, die Zahl der verfügbaren Plätze ist beschränkt, wir bitten daher um Anmeldung. Mitbringen sollten Sie die Bereitschaft, innerhalb des geschlossenen Teilnehmerkreises ganz offen notwendige und nützliche Diskussionen zu initiieren oder weiterzuführen.

Sollten Sie Interesse haben, eine der nächsten Runden des Entwicklerfrühstücks bei Ihnen im Hause durchzuführen, sprechen Sie mich bitte an.

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart Ihr Team der WRS und MANUFUTURE-BW e.V.

Markus Niedermaier

 

3. Entwicklerfrühstsück 

 

am 21. Juni 2013, 9:00-11:00 Uhr

in den Räumlichkeiten der Fa. TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH

Johann-Maus-Straße 2
71254 Ditzingen

 

 

2. Entwicklerfrühstück 

 

 

am 26.April 2013, 9:00-11:00 Uhr

im Hause  der Fa. Schnaithmann GmbH

in Remshalden Grunbach

 

1. Entwicklerfrühstück

15.01.2013, Geschäftsstelle Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH